Sicherheit

Die Sicherheit der SIM-Karte wird durch eine 4- bis 8-stellige PIN-Nummer (Personal Identification Number) gewährleistet. Aufgabe der PIN-Nummer (auch PIN-1 genannt) ist es das Mobilfunkgerät vor unbefugter Nutzung zu schützen. Bei Verlust kann das Telefon ohne Kenntnis der entsprechenden PIN-Nummer also nicht genutzt werden. Diese wird nämlich abgefragt, sobald man das Mobilfunkgerät einschaltet. Ist die Eingabe der Nummer dreimal hintereinander falsch, hat dies zunächst eine Sperrung der SIM-Karte zur Folge.

Die Sperre der SIM-Karte kann dann nur von einem in der Regel 8-stelligen sogenannten PUK-Schlüssel (Personal Unblocking Key bzw. PUK-1) aufgehoben werden. Auch bei dem PUK-Schlüssel ist die Anzahl der Eingabeversuche begrenzt, sodass die SIM-Karte nach acht bis zehn Fehlversuchen endgültig gesperrt wird. Dann hilft nur noch die kostenpflichtige Bestellung einer neuen SIM-Karten beim Mobilfunkanbieter.

Mit einer zweiten PIN-Nummer (PIN-2) lassen sich bestimmte Funktionen, wie bspw. eine Anrufbegrenzung, freischalten. Bei Sperrung der SIM-Karte durch die Eingabe der falschen PIN-2 kann die Sperre mithilfe des PUK-2 wieder aufgehoben werden.

Die PIN-Nummer ist im Gegensatz zum PUK-Schlüssel veränderbar und kann bei Bedarf deaktiviert werden, was jedoch aus Gründen der Sicherheit nicht zu empfehlen ist. Sowohl PIN-Nummer als auch PUK-Schlüssel gehören zu den Zugangsdaten, die Mobilfunkanbieter bei Vertragsabschluss an ihre Kunden ausliefern.